unsere Fasnetsauszeichung - der der den Vogel abschoss

Seit dem Jahr 2006 verleihen wir jedes Jahr am Zunftabend den Wanderpokal die goldene Armbrust 
an DEN Wehinger MItbürger, der im Jahr zuvor derjenige war, der den Vogel abschoss

ihr wisst selbst etwas? ihr kennt eine gute Geschichte und seit der Meinung, dass genau das die Armbrust verdient hat?  Dann könnt ihr das in der Petzecke melden. Anonym und völlig unerkannt. Geht einfach auf den Link.

und hier eine detaillierte Übersicht der bisherigen Gewinner

weitere Informationen folgen

In diesem Jahr ging die goldene Armbrust an einen wirklich verdienten Preisträger. Manfred Steiner bekam die Armbrust nicht auf Grund eines einzelnen Vorfalls, sonder  für sein "Lebenswerk". Also für eine große Summe an "Verfehlungen". 

Es begann 2012 – bei der alljährlichen Silvesterwanderung von ein paar Wehinger Herren auf dem Weg vom Bürgle ins Tal. Dort hat es ihn Sternhagelnüchtern wie er war --- was soll i lang drumrum schwätzen : uf d Gosch gschlage.

Wäre damals fast eine Armbrust wert gewesen. - aber Preisträger waren die Winze Buabe als bsoffene Pfuhstreiber.

            Weiter ging es 2014 – nach dem Brauchtumsabend Gosheim . Da kam Manfred leicht angezwitschert – uf gut deutsch „haubitzenvoll“ heim und während er versuchte sich mühsam die Socken auszuziehen ist er  auf dem Badläufer ausgerutscht !

Als er merkte dass er das Gleichgewicht verliert hat er noch versucht sich am Badvorhang festzuhalten.  Hat aber alles nichts genutzt. Denn so ein Badvorhang hält keinen Sturz eines ausgewachsenen Manfreds auf. So isch der Manfred also mit dem Gesicht voll auf die Badewannenkannte geknallt. Ihr könnt Euch denken, dass wir damals sehr mit uns gerungen haben.

 

Zu gerne hätten wir ihm damals die Armbrust gegeben, Aber besser war damals – wer erinnert sich? Der Marc Eugen Denkinger, unser FZ-Mäc – der damals – ebenfalls in sternhagelnüchternem Zustand-  seinen Fernseher löschen wollte weil er ein Lagerfeuer im Fernseher für eine echten Brand gehalten hat. 

 

Nun gut. Manfred wäre ja nicht Manfred wenn er aufgeben würde. So hat er es dann im letzten Jahr ganz gwaltdätig drauf angelegt. Zuerst hat er beim heimlaufen vom Elfmeterturnier am Sportplatz den Randstein übersehen. Der Klassiker. Und? Was denkt ihr ?  Randstein PLUS Manfred ? Genau „uf d Gosch keit“.

 

Dann gings weiter beim Musik-Konzert. Anderer Veranstaltungsort. Anderer Randstein. Gleiches Ergebnis. Randstein PLUS Manfred. Am Ende lag der liebe Manfred wieder „uf dr Gosch“. 

 

Wir haben im Vorfeld dieses Abends unter anderem auch mit zwei seiner Töchter über seine „Sturzneigung“ gesprochen. Lustig war dass beide als allererstes zuerst einmal eine Ausrede für die Stürze ihres Papas parat hatten. Sie haben Sie gar nicht geleugnet, aber für beide war sofort klar, dass auf keinen Fall Papa Schuld dran hat.Die Erklärung einer seiner Töchter, ich sag it welle es war : Schuld sind eigentlich seine Freunde. Weil wenn Papa was getrunken hat möchte er einfach gerne auf der Straße heimlaufen weil die so schön breit ist. Weil seine Freunde aber Angst um ihn haben und ihn immer „zwingen“ auf dem Gehweg zu laufen, und dieser so schmal ist, fällt er dort halt regelmäßig runter.

Deswegen lieber Manfred, verleihen wir dir hiermit voller Hochachtung für dein bisheriges Lebenswerk diesen silbernen Sturzhelm und die goldene Armbrust

In diesem Jahr ermittelten die 3 Scottland Yard - Ermittler Black McDecker (BMcD), Schorsch McMeisfeld (SMcM) und Tätsch McBätsch (TMcB) gemeinsam in einigen Kirminalfällen die sich in Wehingen ereignet hatten. Für den schlimmsten Fall wurde die goldene Armbrust verliehen. Begleitet wurde die Erzählung von Erzähler Erwin (E)

BMcD: Aber der schwerste und außerordentlichste Fall des Jahres war ja wohl wieder im Bereich der Drogenkriminalität. Und wie immer im Drogensumpf im Bereich ums Queens. Aufgrund der Brisanz dieses Falls wurden alle vier Kommissare gleichzeitig zum Tatort befohlen. Nur McWilli war wieder nicht zur Stelle, der musste anscheinend noch Feuerholz im Wald suchen.

 

E: Vor Ort erwartete die Kommissare ein Bild des Grauens - Der Ehemann des Opfers öffnete die Tür. Welch schrecklicher Anblick.

 

TMcB: Ohja. Den würde nicht mal ich von unten durchsuchen. Aber Gott sei Dank war das Opfer selbst noch in recht guter Verfassung, bis auf einen auffallenden Schlafzimmerblick. Eigentlich typisch für Drogenjunkies mittleren Alters. Trotzdem mussten wir in alle Richtungen ermitteln, weil vor Gericht harte, nur richtig harte Fakten zählen.

 

SMcM: Um der Ursache Ihres Verhaltens und der Herkunft der Drogen auf den Grund zu gehen, durchleuchteten wir Ihr gesamtes Umfeld.

 

BMcD: Als erstes schickten sie MICH, den hocheinfühlsamen und zart gebutterten Lieblingskommissar aus unserem Ort, an den Arbeitsplatz des angeblichen Opfers. Und ich begann sofort mit der Befragung des Chefs und der ArbeitskollegInnen. Eindeutige und übereinstimmende Aussage aller Befragten war, dass das angebliche Opfer während des kompletten Arbeitstages von morgens 08:00 Uhr bis morgens 11:15 Uhr im viertelstündlichen Rhythmus ein äußerst mysteriöses Ritual wiederholte, welches wie folgt ablief – Schorsch, erzähl du.

 

SMcM: Zuerst fielen Ihre schrumpeligen Äuglein in Ruhestellung – sprich, zu. Anschließend begann ihr Kopf leicht nach oben und unten zu wackeln, bis er schließlich ganz leicht in Richtung BRÜSTE abfiel. Zu guter Letzt knallte Ihr gewaltiger Kopf mit einem Schwung auf die Tastatur, dass sich ihre Kauleiste quasi vollgas in den Tisch bohrte. Durch diesen leichten BUMS wurde sie wieder wach, woraufhin sie sich vom Schreibtisch erhob und wie eine Gaskranke durchs Büro rannte. Anschließend nahm sie wieder Platz und der Zyklus begann von Neuem. Im Klartext – Das angebliche Opfer ist andauernd eingepennt. Auf hochdeutsch: Sie ist ein wenig öfters als sonst eingenickt.

 

TMcB: Da die Softie-Ermittlungen von euch keine Ergebnisse gebracht haben, habe ich in der Zwischenzeit den Ehemann des angeblichen Opfers richtig hart rangenommen, wie üblich von unten nach oben. Ich erfuhr, dass die angebliche Opferin zwei Mal täglich bewusst und nach ärztlicher Weisung medizinische Präparate mit medizinischen Inhaltsstoffen medizinisch zu sich nahm.

 

BMcD: Die Opferin ist ein gefeierter Bühnenstar und Mitglied einer der erfolgreichsten Mädchensinggruppen der Region, der McAbellas. Die bevorstehenden Konzerte waren jedoch Gift für das Nervenkostüm der angeblichen Opferin. Daher war der ursprüngliche Plan, morgens ein blutdrucksenkendes Mittel zu nehmen, um ohne Aufregung und beruhigt durch den Tag zu kommen, und Abends ein mittelstarkes Schlafmittel zu nehmen, um ohne Aufregung und beruhigt durch die Nacht zu kommen.

 

SMcM: Doch an diesem Tag geschah eine unheilvolle Verwechslung. Die angebliche Opferin namens Heidl McGimp verwechselte Ihre beiden Drogenbehälter, welche natürlich legal waren. Dies für McWillis Protokoll. Und so nahm die liebe McHeidl aus Versehen morgens vor der Arbeit mittelstarke Schlaftabletten und fuhr damit mit einem Drogencocktail im Blut zur Arbeit, welcher selbst Elefanten zu einem kleinen Mittagsschläfchen bewegt hätte.

 

TMcB: Selbst hartgesottene Kommissarettinnen wie ich haben eine solche Konzentration noch nicht erlebt.

 

E: Doch zur Verleihung der Goldenen Armbrust hat die Kommissare nicht das Fehlverhalten der Heidl bewegt. Vielmehr beeindruckte die Jury die Kunst, ein Auto trotz eines einschläfernden Drogencocktails im Blut unfallfrei bis in den Zollernalbkreis zu fahren. Dies ist eine außerordentlichen Leistung und verdient eindeutig unseren größten Respekt und den diesjährigen Award für diejenige, die den Vogel abschoss.

Wir bitten auf die Bühne: Heidrun Gimpl geborene Häring, geborene Forelle, gefressen von geborenem Pelikan, geschossen von geborenem Flock.

 

 

Geschenk:          - Schaumstoff für Tastatur 

                            - Sonnenbrille mit offenen Augen

                            - Pillensortiersystem für jeden Tag ausm St.Franziskus 

                            - Urkunde

Preisträger war in diesem Jahr Zunftrat Wolfgang Klein. Er musste seine eigene 50. Geburtstagsfeier bereits nach ca. 25 Minuten wieder verlassen. Grund war das erste Spiel . Seine Kameraden hatten mit ihm ein Bier-Pong veranstaltet. Diesem war Wolfgang wohl nicht gewachsen.

Hier seine am Zunftabend selbst vorgetragene Erklärung

 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, liebe Freunde des gepflegten Trinksports, Hallo liebe Kinder, Hallo liebe Mütter,

 

ich möchte hiermit den unwissenden unter Ihnen die Regeln dieses Spiels näher bringen. Auf einem Tisch werden an beiden Enden Plastikbecher aufgestellt, welche mit diversen alkoholhaltigen Getränken gefüllt sind. Man nehme anschließend zwei Mannschaften, welche sich an die Enden des Tisches verteilen, und einen Tischtennisball zur Hand. Beim Spielverlauf versucht ein Spieler jeder Mannschaft abwechselnd, den Ball in einen der gegenüberliegenden Gefäße zu werfen. Sollte er treffen, so muss der gegnerische Spieler den Becher auf einen Zug austrinken. Das Team, welches zuerst alle Becher leer hat, verliert.

Doch bevor ich nun zum eher praktischen Teil überleite, möchte ich drei Witze erzählen, die ich von Stefan Blaschis Rede zur Festhalleneinweihung geklaut habe:

 

„Wieso lassen sich jugendliche Türken einen Oberlippenbart wachsen? - Damit sie mit dem Ausweis Ihrer Mutter in die Disko kommen.“

 

„Was erhält man, wenn man eine Frau mit einem Oktopus kreuzt? - Man weiß es nicht genau, aber gut putzen kann es bestimmt.“

 

Fragt der eine den Nachbarn: „Warum ziehst du eigentlich immer die Rolläden hoch, wenn deine Frau singt? Na damit keiner denkt, sie wird geschlagen.“

 

Haha, was bin ich nur für ein Spaßvogel.Tja, so ist das – man kann es nicht immer sagen, auch ich weiß es nicht genau, wichtig ist am Ende aber immer dass man auch vorher schon geplant hat, hier auch etwas näheres herauszufinden und dann auch sich im Klaren darüber zu sein, ohne auch die Hintergedanken zu vernachlässigen, dass man immer auch daran denken sollte. Nach diesem Grundsatz lebe ich und das erfolgreich.

 

So, nun aber zickizacki zurück zum Sport. Vorhin haben Sie das Regelwerk gehört, jetzt möchte ich aus meinen persönlichen Erlebnissen erzählen:

 

An meinem 60sten Geburtstag, welchen ich gemeinsam mit meinen lieben Freunden vom Zunftrat verbrachte, spielten wir Beerpong. Im Nachfolgenden schildere ich Ihnen den genauen, traurigen Verlauf des Abends:

 

  • Runde 1., 20:21 Uhr, alle Becher voller Bier: Der Gegner wirft, er trifft, Wolfgang (also ich) trinkt.

  • Runde 2, 20:23 Uhr, fast alle Becher voller Bier  : Der Gegner wirft, er trifft, Wolfgang trinkt.

  • Runde 3, 20:25 Uhr, einige Becher voll mit Spirituosen: Der Geschner wirft, er trifft, Wulfgäng trinkt.

  • 20:27: Wolfgang geht aufs Klo und schifft erstmal richtig ab. Er schaut in den Spiegel, wirft sich eine Hand voll Wasser ins Gesicht und sagt sich: Wolfgang, du schaffst das.

  • Runde 4:, 20:29 Uhr, paar Becher da: Der Andere da drüben wirft und dann volle Kanne in den Becher und Wolfi säuft.

  • Runde 5, 20:34 Uhr, hihi da sind ein paar Becher, hä wieso wirft der andere, ouh scheiße wolfi muss saufi saufi

  • Runde 6, 20:38 Uhr: wieso steht hier nur noch ein Becher? Eeeeeh der andere wirft mich ab! Egal ich sauf erstmal eins.

  • Runde 7, 20:42 Uhr: Alter was wolln die Leute alle hier und warum werfen die Bälle in mein Gesicht? Mein Gott ist mir schlecht“

 

  • Runde 7,5 hihihi 20:76 Uhr: Ich hab den Trick raus – ich trink bevor die Werfen – hihihihihihi. Die Idioten!

  • Runde 8, draußen ist dunkel: Christa, fahr mich heim die hassen mich alle!

  • Runde 9:,spät: Chrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr. Wolfgang macht Bubu Bubu.

 

Da ich meinen EIGENEN Geburtstag nur 25 Minuten erleben durfte und dies einen außerordentlichen Skandal der Gemeinde Wehingen darstellt, möchte ich mir an dieser Stelle selbst die goldene Armbrust übergeben, bevor ich mich dann selbst übergebe. Konrad, bitte bring mir die Armbrust.“

im Jahr 2015 konnte zum ersten mal ein ehemaliger Preisträger seinen Triumph wiederholen. Albert "Bertl" "Narrenvaddr" "Guckeruckuckuckuckuuu" Merkt konnte nach 2009 erneut die begehrte Auszeichung für sich gewinnen.

Es war kaum zu übersehen, dass Bertl alles für die Armbrust getan hatte. Die 3 (in Worten DREI) besten Geschichten kamen in diesem Jahr ALLE von ihm. Er ließ den anderen Bewerbern somit schon allein durch die Masse keine Chance.

Präsentiert wurde die Armbrust in diesem Jahr von den Doubles der legendären Mauldäschle. Bei uns hießen sie Schupfnudla und waren Christoph "Carola" Decker, Tati "Birgit" Reichenegger, Elisa "Petra" Musshalt. Außerdem waren dabei Schüppi "Carmen" Steinköhler -Geist und Meise "Jana"

Carola Decker: „A propos Armbrust – Monnet ihr it dass mir jetz mol die Armbruscht vergebe sottet und it die halbstarke Saufbold vom Fanfarenzug?“

  

Birgit Tati: „Doch da häsch allerdings recht. Und ich hätt au e super gschichtle dezu. Also des Johr hätts nach em Fest vom Angelverein am Harrassee jeeessesmäßig gstürmt. Und fast hätts deswege es ganze Zelt wegblase – aber Gott sei Dank hätts en sehr mutige Mann gebe. Der wollt des it zulasse und hat sich dann todesmutig mit seinem ganzen Körper ans Zelt ghängt, damits des it fortweht. Aber irgendwann waret seine Kräfte am Ende und er wusst nemme weiter. Also hätt er, während er mit ganzer Kraft am Zelt ghanget ischt, no mit einer Hand sein Handy zückt und uff em Polizeiposte in Wehinge angrufe und um Hilfe gschrie.“

 

Alle: „Ha neeeiiin!“

 

Carola Decker: „Ha doch!“

 

Birgit Tati: „ Ja wie?“

 

Carola Decker: „Jaaaa des hon i au ghört.!

 

Petra Lisl:„Okay die Gschichte war jetz schön und gut – aber i woss no e viel, viel bessere. Da geits en Maa in Wehinge, der sammelt jedes Jahr im Herbst seine Äpfel im Garte ein. So hätt er au dieses Jahr en gaanze große Sack voll mit Äpfel igsammelt. Aber des macht er natürlich net zum Spaß – die wollet natürlich gewinnbringend aglegt werden – denn er hät vo irgendepper ghört, dass er für die Äpfel en genauso große Sack mit Geld wieder mit Hom nehme ka. Deshalb isch dieser Mann mit seinem riesen Sack voll Äpfel gi Spaichinge gfahre und wollt die bei de BayWa gege bares Geld verkaufe. Und nachdem er seinen riesen Sack Äpfel dem Kassierer gebe hät....

 

Carmen Schüppel: „Jetz himmelarsch Peeeetra, raus mit de Sproch – Wieviel hätt er kriegt??“

 

Petra Lisl: „EINEN EIRO UND ZWEIUNDSECHSZIG ZENT.“

 

Birgit Tati: „Ja okay die gschichte war jetz ganz nett – aber ich find meine trotzdem viel luschtiger.“

 

Petra Lisl: „ Awa nieee“

 

Jana Meise: „Haaaaalt Stopp. Jetzt rede ich. Wieso machet ihr it mol epps neues und lasset es publikum dann abstimme.“

 

Carmen Schüppel: „Genau richtig Jana. Also jetz dua ich einfach mal so, wie wenn zunftabend wär. Soo liebes fiktives Publikum beim Zunftabend im Planet der Haare – ich bitte euch, durch Applaus abzustimmen: Wer gewinnt die diesjährige Armbrust? Sind Sie für Kandidat

 

A)  - der an einem wackelnden Zelt gehangen ischt und in seiner Not auf der Polizeiwache um Hilfe gerufen hat – Dann klatschen Sie jetzt

 

ODER SIND SIE FÜR KANDIDAT

 

B) – der für den wahnsinnigen Betrag von EINEM EIRO UND ZWEIUNDSECHZIG ZENT seine Äpfel nach Spaichingen gefahren hat? - Dann klatschen Sie jetzt!

 

Jana Meise: „Sooo also damit isch der Gewinner....“

 

Carola Decker: „Ja aber halt emol Mädels – s isch ja schee dass ihr des abstimme wellet – aber s war doch bei beidene Gschichte de gleiche Maa!“

 

Alle: „Ha neeeiiin!“

 

Carola Decker: „Ha dooooch!“

 

Alle: „Ja weeeeer?“

 

Carola Decker: „ Aufstehen und zum Publikum – Ha de Narrebappe BERTL Merkt.“

 

Jana Meise: „Und den dürfen wir jetz zu uns in den Salon bitten“

 

Offizielle Gratulation und Vorlesen der Urkunde –

 

Geschenk überreichen: 

Äpfel, dass er die in Spaichinge wieder für en Haufe Geld verkaufen kann

In diesem Jahr überbrachten die Bauchredner Oleg und Boleg mit ihren Puppen Brischitt und Schantal die Auszeichnung

 

Boleg: Weisch u Oleg, jetz chaben wir gehört soooo viele Geschichten, da sollten wir fast verleihen eine Preis fir die dümmste.

 

Brischitt:  Absolument rischtisch! Isch habe gehört, da gibt es so etwas wie eine große,   pralle Brust in diese Dorf… Ist so etwas wie die Oskar von Wehingen.

 

Schantal:  Isch glööb isch weess wös des is: De Armbrüscht.

 

Oleg: Aber Boleg was meinst du , wer hat diese große Preis verdient?

 

Boleg: Ich denke, diese Mann der gedacht hat, er sei ein guter Feuerwehrmann. Weisst du, war er eines Abends sehr sehr lange weg und hat dabei getrunken viel Wodka…

 

Schantal: Büll!

 

Boleg: Genau richtig. Zuu viel Wodka Bull.

 

Oleg: Stimmt, das habe ich auch gehört. Und dann ist er gegangen heim und hat sofort geschlafen auf die Sofa. Aber plötzlich hat er gesehen GROOOOße Feuer. Aber Gott sei Dank hat er schnell reagiert und direkt seine Bier über die Feuer geleert.

 

Chantal: Ja aber war des n eschtes feuer????

 

Oleg: Nein. War die Bildschirmschoner von seine Fernseher. Also hat er sein Bier über den nagelneuen 598 Zoll Flach-LCD.Bildschirm mit 3D Effekt geleert.

 

Brischitt: Aber wer macht denn so eine Blödsinn???

 

MORITZ hinterm Vorhang : MIN BUAAAAA ( dann Hereinlaufen)

hier Text (mehr siehe unten)

Wortlaut der Präsentation :

In diesem Jahr mussten wir echt lange überlegen. Aber als wir dann so unsere Liste durchgingen, in der wir aufschreiben, wer was angestellt hat, fiel uns ein Name vermehrt ins Auge.
WALZ
Do hät es nu no so g’walzet
37 DIN A 4 Seiten voller Walz - beidseitig in Arial Schriftgrösse 9
Aber wer jetzt denkt, wir vergeben die Armbrust pauschal an den Walzen – Clan, der hat sich geschnitten.
Anhand unserer „Bösen-Buben-Liste“ hat sich unter all den walzigen Einträgen ein VORNAME besonders oft hervorgetan
Es ist niiihicht : Anthea, Es ist niiihicht : Anselm  , Auch nicht : Katharina,  Theresa,  Dominik,  Inge,  Ellen,  Andrea, Simon,  Matthias,  Robert,  Reinhold

 Nein : der diesjährige Preisträger hat nicht nur eine Blödheit geleistet, nicht zwei, nicht drei …….. Nein unser Preisträger hat sich insgesamt : NEUN total tolle Dummheiten geleistet !!!!

 Und hiier sind unsere Laudatoren für die größten Dummheiten des Benjamin W

Seinen Bauschutt hat er mit dem Papa am Probewochenende der Musik heimlich im Container an der Schule entsort. Blöd nur, dass die ganzen Musikanten am Fenster standen

für seinen Geburtstag hat er in Facebook seine Freunde eingeladen. Blöd war nur sein Zusatz-Text : bitte die Getränke selbst mitbringen.

an Silvester hat er eine große Grillparty veranstaltet. Er hat wieder ALLLLE seine Freunde eingeladen. Blöd nur sein Zusatz-Text : Bring your own Barbie-Kuh

an Silvester war er no kurz beim Vorstand vom FZ nicht auf eins, zwei, drei, vier Weinchen…. Als er dann wieder heimkam hatte er so ein Hähnchen, dass es ihn durch das Haustürchen – Glasscheibelchen gehauen hat.

Ist das nicht total saublöd

wenn seine Kumpels am Samstag was unternehmen wollen muss der aaaarme Benjamin IIIIIIMMER Wände rausreissen. Gehen die Kumpels ins Kino – reißt Benny Wände raus. Gehen die Kumpels kegeln – reißt Benny Wände raus. Gehen die Kumpels Weiber aufreissen, reißt Benny Wände raus….

Da ist es doch ein total tolles Wunder, dass DIIIIEEESE HAUS noch steht !

den grünen Familien-Opel-Omega hat er auf ein parkendes Auto gesetzt, weil er total zu faul war, die Scheibe freizukratzen. Total-Schaaden

 Den schönen V6 Vectra von Matthias hat er bei leichtem Schneefall über einen Zaun gesetzt… Total-Schaden

 Mit Dem Signum von Robert hat er Box-Auto in der Walz-eigenen Tiefgarage gespielt. Toootal die Seiten aufgekratzt. Von oben bis unten und von links nach total rechts.

 Astra – Totalschaden  |   Zafira – Totalschaden  |   Benjamin – Totalschaden

Ja lieber Benjamin. Aaallll dieeese tollen Dinge hast du angestellt.

 Dafür bekommst du von uuuhuns diese total tolle Armbrust

Der Dialog der Verleihung der goldenen Armbrust :

Es ist ja so, dass immer weniger rauskommt was das ganze Jahr über so passiert. So saßen wir seit kurz nach Weihnachten dran, und kamen auf nix. Wir dachten schon wir müssten die Armbrust wieder auf eine Wanderausstellung geben. Genau so sind mir do gsessa. Keiner wars ! Aber gott sei dank kam ja dann das Narrentreffen in Konstanz
Und schwupp di wupp wareds zwei.
Wir dürfen zu uns auf die Bühne bitten. …. Trommelwirbel……
Kevin und Steffen Winz, Applaus für die Winze-Buabe
Wissed ihr warum ihr do sind ?Des isch jo der Oberhammer
Also wie ihr wisst sind die zwei unsere aktuelle Pfhus Treiber. Aber was die zwei sich in Konstanz geleistet haben geht auf keine Saublotr
Also die zwei treiber hond soooo einen dermaßenen beppen gehett, sowas habt ihr noch nie gesehen.
Der Pfhus hät in Wehingen eine lange Tradition ghett. Der Pfhus war dr wilde und die Treiber hond uf en Ufpasst. Aber am 23. Januar im Jahre des Herrn 2012 hat sich die Welt verändert. Es hät es no nia gegeben dass während einem Umzug der Pfhus seine Treiber heben muss. Es hät es no nia gegeben dass der Pfuhs seinen auf dem Boden liegenden Treibern wieder aufhelfen muss, damit die it den Umzug auf allen vieren krabbeln anstatt zu laufen. Es häts no nia gegeben dass statt dem Pfhus die Treiber die Saltos gmacht hond. Unfreiwillig. Und auf Grund dieses radikalen Traditonsbruches habt ihr nix anders verdient als … „erst emol reat d Gosche voll mit de Saublotre“. So und jetzt dürfen wir euch festlich die Armbrust 2011 überreichen

Und zu jeder Armbrust gehröt auch ein Geschenkkorb. In eurem haben wir passend zu euren Schandtaten ein paar nette Geschenke verpackt.Zum einen haben wir hier eine Packung Kopfwehtabletten für den Tag nach dem nächsten Rausch. Dann gibt es hier noch eine Flasche Kindersekt, garaniert ohne Alkohol. Und als Hauptgeschenk haben wir hier noch einen Gutschein für einen Benimmkurs. „Wie benimmt man sich während der Fasnet“ der Kurs findet statt unter der Aufsicht vom Fanfarenzug Wehingen….Denn die wissen wie man sich zu benehmen hatWenn ihr den Gutschein bis zum 30.09. 2012 in den Proberäumend des FZ‘s einlöst bekommt ihr sogar noch ein kleines Radler dazu, dann seit ihr bis zum ersten Narrentreffen 2013 wieder nüchtern EVER.Und wenn ihr ihn nicht einlöst, zeigen wir nächstes Jahr am Zunftabend Bilder von Euch beiden vum Umzug in Konstanz

Diese Armbrust wurde „Ohne Worte“ verliehen. Trotzdem wusste jeder Bescheid

Preisträger für das Jahr 2009 ist unser ehemaliger Zunftrat und aktiver Narrenvater Albert “Bertl” Merkt.

 

Die Story (original Text vom Zunftabend) :

Bertl hatte sich im letzten Jahr ein Gerüst besorgt, um an seinem Haus die Rolläden von außen putzen zu können. Da da aber keine Leiter dabei war hat Bertl es einfach immer so gemacht, dass er das Gerüst an das richtige Fenster geschoben hat, und dann von innen durch das Fenster raus aufs Gerüst geklettert ist. Seine Mädle mussten dann immer den Rolladen runter lassen und wenn Bertl fertig geputzt hatte, den Rolladen wieder aufmachen und er konnte wieder ins Haus klettern.

Das war ein wundervolles arbeiten. Solange bis eines Tages der Bertl wieder auf das Gerüst kletterte, die Mädele auch brav den Rolladen runter ließen, doch als der Bertl wieder rein wollte, feststellen musste, dass die Mädle ihn vergessen hatten und das Haus verlassen hatten.

So saß er nun da auf dem Gerüst. Die Rolladen zu, und keine Aussicht auf Rettung.

Das ganze Klopfen und sakramentieren half nichts. Zum Glück kam seine Nachbarin die Frau Wulfert 
nach 4 ½ Stunden unten am Gerüst vorbei. Der hat der Bertl dann angegeben wie sie ins Haus kommt und so musste die dann den Rolladen von innen aufmache, damit der Bertl wieder ins Haus kann

Preisträger für das Jahr 2008 ist unser ehemaliger Vorstand und ehemaliger Zunftrat Adolf “Kelly” Mattes. 
Sein “Vergehen” haben wir im Text des unten stehenden Liedes verarbeitet.

 

Heut ist weißel-Tag (ein verrückter Tag)

an einem Samstag morgen, paar Wochen ist es her
beim Kelly wars zu Hause, er freute sich schon sehr
heut weißel ich die Wohnung, so hat er sich gedacht
und nach paar Stunden Mühe, da war es dann vollbracht

alles war so weiß, und es war so wunderschön
doch auf einmal hat er, - den Kamin gesehn
da war noch eine Stelle, nur fingernagel-groß
dort fehlte noch ein Strichlein, es fehlt ein bisschen rot

heut ist weißel–Tag, am breiten Graben, im Mattes Haus
heut ist weißel-Tag, der Kelly der hat es raus
heut ist weißel-Tag, der Kelly der war super drauf
heut ist weißel-Tag, doch das Schicksal nimmt seinen Lauf

von der kalten Bühne, holte er den Lack
doch der war gefroren, doch Kelly isch ja auf Zack
drum stellte er die Farbe, zum auftaun kurzerhand
in seiner weißen Wohnung_auf den Kachelofenrand

der Kelly der ist schlau, denkt ich nutz die freie Zeit
geh auf ein Bier zum Jürgen_Schulz, denn der wohnt nicht weit
doch sieben Biere später, die Zeit rann so dahin
wankt er zurück nach Hause, zur Farb auf dem Kamin.

heut ist ………

die Farb war scho am koche, im Kelly wars egal
er trägt si i sei Kuchi, doch des des war fatal
er nimmt en Schraubezieher, und setzt ihn vorsichtig a
er wusste nicht dass Hitze, Druck aufbaue ka

heut ist ……..

wie er den Deckel uffmacht, geits einen lauten Knall
die Dos isch explodiert, --- Farbe überall
sie spritzt ihm ins Gesicht, und sie spritzt ihm übers Xälz
sie spritzt ihm über d’Eckbank, übern Kühlschrank, über älls

rote Farb am Vorhang, rote Farb am Häs
rote Farb im Kafee, rote Farb au am Fleischkäs
sie spritzt ihm uff da Bode, und spritzt ihm übers Brot
älls vor roter Farb und, sogar dr Snee is rot

ein verrückter Tag, für Kelly unsren Supermann
denn er fängt noch mal, ganz von vorne an
heut war weißel-Tag, und die Moral von der Geschicht
an nem weißel-Tag, kocht man rote Farbe nicht

Preisträger für das Jahr 2007/Januar 2008 ist unser Zunftrat

Manfred Bödrich 

Der hatte während des Wehinger Narrentreffens zu Hause duschen wollen. Das ist ja erstmal nicht so schlimm.

 

Dazu hat er sich – damit nicht so viel Wasser im Bad rumspritzt – in die Badewanne gesetzt und sich mit der Handbrause abgeduscht.

 

Und als er so gemütlich in der Wanne sitzt und sich mit der Handbrause abduscht kommt seine Frau Hanne ins Bad und glaubt ihren Augen nicht.

 

Sie sagte : Manfred, warum sitzt du denn in der Badewanne ?

Manfred : Na damit das ganze Wasser nicht im Bad rumspritzt.

Hanne : Aber Manfred, ich meine, warum sitzt du zum duschen in der Badewanne , da wir doch direkt daneben eine wunderschöne Duschkabine haben !

Manfred : Oh, das hatte ich glatt vergessen dass wir eine extra Dusche haben.

 

 

Wir waren der Meinung, wer vergisst, dass er eine Duschkabine hat und sich zum duschen in die Wanne setzt, der hat die Armbrust redlich verdient

Preisträger für das Jahr 2006 ist unser 

Pfarrer Hr. Norbert Bentele. 


Bei der Beichte mit den Kommunionskindern saßen diese in der Kirche und warteten auf den Pfarrer, damit´ s endlich losgeht. 


Nach fast einer Stunde Wartezeit, war aber der Herr Pfarrer immer noch nicht da.

Als sich die Kids dann auf die Suche machten fanden Sie unseren Herrn Pfarrer schließlich schlafend im Beichtstuhl.


Als Geschenk wurde unserem Herrn Pfarrer Bentele ein extra lauter Wecker überreicht.

Beim Versuch ein Kalb zu schlachten büchste dem Metzger und Architekt Alfons Wagner selbiges aus und stürmte durch Wehingen. 
Unten könnt ihr sehen wie wir dieses in einem Lied aufgearbeitet haben

 

nach der Melodie “Ein Festival der Liebe”
In unsrer Gemeinde, da gibt´s einen Mann  oho, aha
der denkt manchmal, dass er alles kann  oho, aha
er baut bunte Häuser und wohnt auch darin  oho, aha
und hin und wieder macht er Zeug ohne Sinn  oho, aha

Des isch der Alfons Wagner, der schönste Mann der Welt
und jedes Jahr da macht er Zeug, des uns hier sehr gefällt
ob er den Wald anzündet, ob er sein Dach eindeckt
der Alfons Wagner isch en Jeck

Auch dieses Jahr kam wieder was raus  oho, aha
Ein Kalb wollt er schlachten, in seinem Schlachthaus oho, aha
Doch s´Kälble war schauer viel schlauer als er  oho, aha
es isch ihm entlaufen und er hinterher   oho, aha

Ein Kalb rennt durch die Ortschaft, der Alfons hinterher
Das Kälbchen einzufangen ja das fällt ihm sichtlich schwer
Das Kalb rennt um sein Leben, ihm wird ganz angst und bang
da kriegts zmols Hunger uff a Laugestang

Es denkt sich da renn i halt mol zu ma Beck  oho, aha
als erschtes zum Albert, der isch glei um´s Eck  oho, aha
doch der hät zua und der Neukauf au  oho, aha
beim Netzter gibt´s konne, des weiss ich genau  oho, aha

mit großen Schritten es weitergeht   oho, aha
bis das Kälble vor em Norma steht   oho, aha
dort rennt es direkt, ja ka denn des sei  oho, aha
in die dortige Backstub nei   oho, aha

Ein Kälbchen in der Backstub, ja isch des wirklich wohr
und Alfons rennt ihm hinterher, zu Berg steh´n im die Hoor
Ein Kälbchen in der Backstub, ja so was gab´s noch nie
oh Alfons du bist ein Genie

oh oho oh je, ich´sre Fasnet isch sche
oh ja oh ja, durch de Alfons jed´s Johr

Drum lieber Alfons Wagner, jetzt pass mal bitte auf
Wenn du mal wieder Kalbfleisch willst, schlacht nicht, verzichte drauf.
Jetzt hond mir so viel Metzger, i ihserm schöne Ort
hol doch dein Kalbfleisch eifach dort

Als kleines Präsent zusätzlich zur Armbrust bekam Alfons Wagner noch eine tollen Geschenkkorb 

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